Blog Vorbemerkung

Die Blogartikel spiegeln fast fünf Jahre Gegenwartsreflexion aus kairologischer Perspektive wider. Immer wird versucht, zum historischen Kairos vorzustoßen. Die Frage war also: Was hielten die aufgegriffenen Persönlichkeiten jeweils für ihr Optimum? Wie glaubten Sie, am stärksten ihrer Berufung und der größten historischen Kraft zu folgen? Natürlich spielen immer auch Charakterzüge, Umstände, Machtbedürfnisse, taktische Überlegungen, Zufälle eine Rolle, aber im Kern ging es allen um mehr, nämlich um ein Handeln, das sie für innerlich notwendig hielten. Bis zu diesem Punkt vorzudringen, wo es um Sinn ging im Hier und Jetzt, war unser Anliegen. Nehmen Sie die Texte als Anregung und Hilfe dafür, kairologisches Verstehen besser zu verstehen.

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Günter Behnisch, Jahrgang 1922, ist tot. Er war es, der als Architekt das schwebende Glasdach des Olympiastadions in München plante. Mit seinem Prinzip des „transparenten Bauens" wollte er hier wie anderswo ein Zeichen für ein demokratisches Deutschland setzen. Behnisch ist kairologisch so interessant, weil er den letzten Jahrgang jener Aufbruchsgeneration (Jg. 1896 bis 1922, im HOKsys: C4a) repräsentiert, die die Muster für jene „offene Gesellschaft" schuf, die seit dem 18. Jahrhundert im Sinne von „Aufklärung" angestrebt wurde.

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Am 30. Juni wird der neue Bundespräsident gewählt. Wer von den Kandidaten ist der bessere? Wer ist politischer, moralischer, volkstümlicher? So sind die Fragen des Blätterwaldes. Kairologisch dagegen beschäftigt ihr Maximumfaktor, ihr historischer Kairos. Darunter verstehen wir etwas, was für viele undenkbar ist, weil es dem gängigen Konsens über Geschichte widerspricht. Geschichte ist nicht bloß die Summe des Geschehenen, sondern ihre Realität bildet primär ein geschichtliches Kreativfeld ab, eine Art unsichtbares energetisches Internet, das räumlich und zeitlich geordnet ist.

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Die Fußball-WM fesselt in Kürze wieder viele von uns für vier Wochen. Da tut es zwischendrin gut, ein wenig auf Abstand zu gehen. So biete ich allen, die sich für den Kairos interessieren, eine kairologische Deutung des Handelns von Bundestrainer Joachim Löw an.

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Was Zeus konnte, kann offenbar sein jüngster Sohn Kairos auch – auf Europa reiten. Der Fall von Griechenland (und bald anderer) beschäftigt uns – wie damit umgehen? Ein existenzielles Problem für die Führungskräfte Europas. Es stellen sich auch grundsätzliche Fragen angesichts der politischen und finanzwirtschaftlichen Fakten. Wie hat dieses WAS mit dem WANN zu tun? In welchem Tempo verändern sich die Möglichkeiten des Denkens und Handelns zum Thema Europa?

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Gerade in Grenzsituationen kommt zum Vorschein, welchem spezifischen „Feld" von historischer Generation und Schichtung wir unterliegen. Der Fall des Augsburger Bischofs Walter Mixa ist dafür ein erhellendes Beispiel. Es sind manchmal die kleinen Besonderheiten, bei denen viele einfach nur den Kopf schütteln, die das tiefere Handlungsmuster enthüllen. Wie sich diese Felder verändern und sich in der Wirklichkeit spiegeln, ist eben das Thema der Kairologie.

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