Blog Vorbemerkung

Die Blogartikel spiegeln fast fünf Jahre Gegenwartsreflexion aus kairologischer Perspektive wider. Immer wird versucht, zum historischen Kairos vorzustoßen. Die Frage war also: Was hielten die aufgegriffenen Persönlichkeiten jeweils für ihr Optimum? Wie glaubten Sie, am stärksten ihrer Berufung und der größten historischen Kraft zu folgen? Natürlich spielen immer auch Charakterzüge, Umstände, Machtbedürfnisse, taktische Überlegungen, Zufälle eine Rolle, aber im Kern ging es allen um mehr, nämlich um ein Handeln, das sie für innerlich notwendig hielten. Bis zu diesem Punkt vorzudringen, wo es um Sinn ging im Hier und Jetzt, war unser Anliegen. Nehmen Sie die Texte als Anregung und Hilfe dafür, kairologisches Verstehen besser zu verstehen.

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Seltsam, wie wir stets das aktuell Beste auch für das Höchstmögliche halten. Wem ist etwa schon einmal aufgefallen, dass man, um ins Internet zu kommen, irgendein Gerät braucht, das einem Zugang zu Informationen, Bildern, Gesprächen, Musik  verschafft? Wir antworten dann vielleicht: ohne ein solches Gerät geht es doch nicht.

Gegenfrage: Ist das schon wirklich unserem Geist gemäß? Er ist immer noch in der Lage, ohne alle Hilfsmittel sich Fantasiegeschichten, Gespräche mit sich selbst, Bilder, Musikstücke zu  produzieren. Vollkommen wird unsere Technologie erst sein, wenn ihr das auch gelingt.

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„Hat den Westen Abstiegssehnsucht erfasst?“ So fragte schon vor sechs Jahren die Landeszeitung aus Lüneburg. Es brauche, so meinte sie, „Politiker, die der epidemisch um sich greifenden Europa-Müdigkeit mitreißende Visionen entgegenzusetzen verstehen.“ Griechenland und die „Weltfinanzmärkte“ waren damals das Hauptproblem. Wir sind zweifellos weiter. Wir haben Trump und den Brexit. Wir nehmen erschreckt wahr, dass der Chefberater des amerikanischen Präsidenten gar von einer Revolution spricht, derer die Welt bedürfte. Wir fürchten Erdogan, Le Pen und Wilders. Was erwartet uns noch?

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„Das ist jetzt genau das Richtige.“ So klingt es manchmal, wenn Führungskräfte in Politik und Wirtschaft glauben, einen bedeutungsvollen Zeitpunkt, ihren Kairos, intuitiv erkannt zu haben. Leider versagt diese Intuition nicht selten auch. Hoch eingeschätzte neue MitarbeiterInnen enttäuschen, große Investitionen werden in den Sand gesetzt, der Nachfolger handelt ganz anders als erwartet. Hier lohnt es sich, ein neues Instrument einzusetzen: die Kairos-Analyse. Mit ihr lässt sich erstmals die Kairos-Dynamik von Menschen und Unternehmen rational durchleuchten.

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Klemens Kalverkamp, der Geschäftsführer des deutschen Weltmarktführers für Geräte zum Anbau von Kartoffeln, brauchte 15 Jahre, bis er begriffen hatte, „dass gute Stimmung im Unternehmen der wesentliche Erfolgsfaktor“ und eine vertrauensvolle Umgebung wesentlich sei, um Kreativität und Entscheidungsfähigkeit „maximal nutzen zu können“.

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In Amerika wählen bekanntlich nicht direkt die Wähler ihren Präsidenten, sondern die „Wahlmänner“. Diese wiederum haben keine Wahl außer ihren Bundestaat zu repräsentieren. Dieser tritt grundsätzlich nach außen als Einheit auf. Wo 51 % einen Kandidaten bevorzugen, gehört der ganze Staat dem Kandidaten.

Das System ist zwar so erst im 18. Jahrhundert konstruiert worden, geht aber im Kern auf Johannes Calvin zurück.

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The dynamics of our modern awareness of time and the stresses they bring are clear. At the same time, more and more people are trying to live in harmony with their bio-rhythms. Can the problem of time´s urgency really be solved in this way? Or does the solution lie in a third approach, in a specific human time dynamic?

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Wir steuern technologisch auf die reine Gegenwart zu. Die alte statische website soll bald ausgedient haben. Alle Infos im Internet werden dann zeitlich strukturiert sein. „Als Gesamtkomposition wird der Liveticker zur absoluten Präsenz, die Zeit und Ewigkeit zusammenfallen lässt

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Donald Trump (1946) und Hillary Clinton (1947) gehören kairologisch zur vierten und letzten Stufe eines Generationsfeldes, in dem an „Realismus“ geglaubt wird. Ted Cruz (1970) und Marco Rubio (1971), Die inzwischen ihren Wahlkampf aufgegeben haben, gehören zur vierten Schichtung einer sogenannten Beziehungs-Generation.

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Elektronik ist männlich, Internet weiblich. Das ist krass formuliert. Gemeint ist eine bestimmte Tendenz. Am PC oder Handy ist eine gewaltlose Kommunikation angesagt. Mit Fäusten oder Lautstärke ist hier nichts zu machen. Das Glück liegt in der Empfänglichkeit für diese Art von Kommunikation. Sie ist leichtfüßig und bringt umso mehr Kontakte, als wir keine Information  vor anderen zurückhalten. Es kommt darauf an, nichts zu wollen, einfach im Austausch zu sein, sich hinzugeben an das Medium.

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