descartes_spruch.jpg

Wer sich schon mit Descartes befasst hat, darf sich freuen. Uns erwartet ein neuer Descartes. Er ist bereits geboren, um 1990.

Seine Grundlinien lassen sich schon skizzieren:

Er sucht die große Synthese aller geschichtlichen Differenzen.

Seine erste Aussage:
Die Welt der Menschen besteht aus zwei Welten. Die eine Welt ist geistig-energetisch, die andere ist empirisch-messbar.
Descartes schrieb: Ich denke, also bin ich.
Der neue Descartes wird sinngemäß sagen:
Ich bin in Beziehung zur energetischen Welt des Menschen, also bin ich.

Die beiden Welten sind wesentlich verschieden. Von der digitalen bzw. energetischen Welt des Menschen lässt sich kein Bild machen, von der vorstellbaren Welt lassen sich unendlich viele Bilder erstellen.

Alle geistige Sicherheit ist nur auf Zeit. Damit meinte man im 20. Jahrhundert: Sie gilt nur so lange, bis sie widerlegt ist (siehe Karl Popper).

Der neue Descartes wird sagen: sie ist schon im Moment des Entstehens durch den Zeitfaktor widerlegt.

Das In-Beziehung-sein ist das Einzige, was uns als Menschen von allen übrigen Lebewesen unterscheidet.

Menschlicher Sinn ergibt sich aus einem Algorithmus.
Der Algorithmus geht jeder geschichtlichen Erfahrung voraus.
Jesus Christus/Mohammed/Napoleon...: für sie alle gilt das Maß des historischen Algorithmus.
Es unterscheidet sie nur die Dimension, die ihr Algorithmus erreicht.

Was ist der geschichtliche Nullpunkt dieses Algorithmus? Das ist die eigentliche Frage. Der neue Descartes wird dafür ein Koordinatensystem entwickeln. Auf dieser Basis werden die Besten arbeiten lernen. So entsteht eine neue Analysis des Menschen.

Submit to FacebookSubmit to Google PlusSubmit to TwitterSubmit to LinkedIn