Die englischen Königinnen Elisabeth I. (geboren 1533) und Elisabeth II. (1926) verhalten sich gemäß dem „dreistöckigen Familienhaus“ des okzidentalen Systems auf das Jahr genau analog zueinander. Nur mit einem Jahr Differenz bestiegen sie auch den Thron (1558/1952), beide regier(t)en wohl bis zum Tode, 1603 starb die eine – Elisabeth II. ist jetzt stolze 90 Jahre alt. Ihr amtliches Selbstverständnis erscheint durchaus ähnlich. Elisabeth I. wurde immer mehr zur „Virgin Queen“, mit immer gleichem gepuderten Teint (für das Volk). Elisabeth II. bietet immer das gleiche, fast ähnlich geschminkte Bild, einen Hort der Zeitlosigkeit in hektischer Zeit.

Gerade vor diesem Hintergrund hat eine Besonderheit ihrer Herrschaft einen tiefen Sinn. Sie verweigert ihrem Erstgeborenen und Kronprinzen Charles die Nachfolge. Dieser, Jahrgang 1948, steht am Ende derselben „Ordnungsgeneration“, in der sie am „geistigen“ Anfang steht. Er hat sich immer mehr als eigenwillige und eigenständige Persönlichkeit gezeigt (Camilla, Öko-Gut). Er schien wenig geeignet, die überzeitliche Einheit des Königshauses zu wahren, für die seine Mutter steht. Chancen hat erst wieder Enkel William, der ihr, um zwei Generationen versetzt, kairologisch sehr genau entspricht.

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