Depressionen haben oft mit dem starken Abweichen von Kairos zu tun. Sie zeigen sich aber vor allem am Anfang bei Männern in ganz anderen Symptomen als bei Frauen. Solche Zeichen sind: Gereiztheit, Irritiertheit, vermehrter Ärger, von äußerst impulsivem Verhalten begleitet. Solche Männer treten oft geradezu feindselig und aggressiv auf und haben eine nach außen gerichtete Vorwurfshaltung sowie eine niedrige Stress-Toleranz. Sie werden auch von regelrechten Zornes-Attacken über-rannt. Im Nachhinein empfinden Betroffene ihr Verhalten zumeist als unpassend oder übertrieben und bereuen oder bedau-ern ihren Wutausbruch. Weitere Anzeichen: riskante Verhaltensweisen wie wag-halsiges Autofahren oder antisoziales Verhalten, vermehrter Alkoholkonsum. Häufige Erklärungen: Stress, berufliche Belastungen.

Aus meiner Sicht geht vieles, was dann als psychische Erkrankung (Depression) eingestuft wird, auf die große Differenz zwischen Kairos-Soll und Ist-Wahrnehmung zurück. Das Leiden daran kann tatsächlich lebensgefährlich sein. Vier Prozent der „Depressiven" nehmen sich das Leben, doppelt so viele Männer wie Frauen. Wie sehr kann eine Kairos-Behandlung Anti-Depressiva ersetzen? Diese Frage ist noch zu prüfen. Wäre sehr hilfreich, sie in der Zukunft klar positiv beantworten zu können.

 

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